Riesling – Ecovin-Klassiker mit regionaler Ausprägung

Rieslingtraube, Foto: Harald Steffens

Der Riesling bestimmt wie keine andere Rebsorte das weltweite Image der deutschen Anbauregionen. Rund 60 Prozent aller Rieslinge der Welt stehen in deutschen Weinbergen, mehr als 22.000 Hektar werden in den bekannten Rieslingregionen angebaut. Die Rebsorte gilt längst als Aushängeschild und Klassiker der deutschen Weinkultur und ist auch eine der Hauptsorten im ökologischen Anbau.
Die Rebe hat einen kräftigen Wuchs und eine lange Vegetationsphase; sie reift spät und benötigt sonnige Herbsttage mit kühlen Nächten, um die Fruchtsäure zu bewahren. Wie keine andere Sorte prägt der Boden und die Lage den Weinstil und sorgt für eine faszinierende Vielfalt und Originalität der Weine.

Wir stellen Ihnen vier regionale Riesling Spezialitäten aus den Anbaugebieten Mosel, Rheinhessen und Württemberg vor.

Diese Weine sind Siegerweine der EcoWinner Verkostung 2012 und wurden von einer Fachjury ausgewählt.

 

Weingut Steffens-Kess, Reil an der Mosel
Riesling, Reiler Goldlay Auslese tr., 2011
Zartes Gelb mit grünen Reflexen, einladender Duft mit erfrischenden Zitrus- und Kräuternoten, im Geschmack trocken, deutliche Mineralität, Feuerstein, sehr konzentriert, tief und komplex, starker Ausdruck und feiner Schmelz, gradlinig mit langem Abgang. Herrlicher Essensbegleiter für Fischgerichte und feiner Küche. Preis: 14,30 Euro. Alc.:  13 %.  www.steffens-kess.de

Weingut Schäfer-Heinrich, Heilbronn, Württemberg
Riesling „N“ *) , Heilbronner Stiftsberg, trocken, 2011
Ein spontan vergorener Riesling, gewachsen auf Keuperverwitterungsboden.
Klares hellgelb, ausdrucksvolle Fruchtaromen, Pfirsich, reife Annanas, mit feinen Würzaromen, opulente Eleganz, trocken im Gaumen, dicht mit kräftigem Körper und erfrischender Säure, Mineralität und guter Länge. Delikater Wein, passt hervorragend zu asiatischer Küche und Geflügelgerichten. Preis:  9,30 Euro. Alc.: 13 %.
www.schaefer-heinrich.de
*) “N” steht für Naturgewächs, Mitgliedsbetriebe von ECOVIN Württemberg haben die Linie Naturgewächse „N“ mit eigenen Leitlinien entwickelt: Die Weine dürfen nicht entsäuert, mit Süßreserve angereichert,  und nicht geschönt werden. Sie werden spontan vergoren und werden nicht im neuen Barrique sondern im Holzfass gereift. Beim Naturgewächs legen die Winzer besonders großen Wert auf die Lage und das Terroir, geben Zeit und Raum für die Entwicklung des individuellen Weincharakters.

Weingut Jakob Neumer, Uelversheim, Rheinhessen
Riesling, Dienheimer Tafelstein, Weinmann Black Label *), 2011
Helle, goldgelbe Farbe, in der Nase feinfruchtige Aromen, eine Komposition von Pfirsich, Ananas mit zartem Kräuterbouquet, am Gaumen saftig, etwas Fruchtsüsse in toller Balance zur Säure, anregend, sprühend und nachklingend. Ein facettenreicher Wein für viele Anlässe und erlesene Gaumenfreuden. Preis: 18,00 Euro. Alk.: 12,6 Vol.%. www.weingut-neumer.de
*) Neue Weinlinie mit schwarzem Etikett und Golddruck – umfasst langlebige, charaktervolle Weine der klassischen Rebsorten und stellt die qualitative Spitze des Sortiments dar.

Weingut Ernst Hoffmann, Minheim/Mittelmosel
Riesling Spätlese Trocken, 2011

Helles Gelb mit grünen Reflexen, In der Nase dezente Citrus und Würzaromen, im Gaumen trocken, frisch, sehr ausgewogen und harmonisch, klare Stilistik, mineralische Spuren, erfrischend und elegant. Schönes Trinkvergnügen.
Preis: 6,00 Euro Alk.: 12,5 Vol.%. www.weinguthoffmann.de
Bezug: Die Weine sind über den Fachhandel oder direkt vom Weingut zu beziehen.
Anmerkung der Autorin: Die verkosteten Rieslingweine bereiteten auch geöffnet und nach mehreren Tagen noch viel Freude und einen spannenden Genuss mit täglich wechselnden neuen Facetten. Ideal für das tägliche Glas Wein und als Ausschank für die Gastronomie.

 

Nachgefragt bei Harald Steffens, Reil/Mosel:     Das Interview führte: Marianne Knab

Was ist das Besondere am Mosel Riesling?
Moselrieslinge stehen für filigrane, fruchtbetonte und mineralische Weine mit  geringeren Alkoholwerten. Die spät reifende Traubensorte entfaltet sich hier an der Mosel zu charakterstarken und dennoch eleganten Weinen mit fruchtiger erfrischender Säure.  Die Aromenfülle reicht von Zitrus, Apfel über Pfirsich und Mango, je nach Lage und Ausbauart.

Dein Ecowinner Siegerwein Riesling Auslese aus der Lage Reiler Goldlay ist auf Schiefergeröllboden in einer 50% Steillage gewachsen.
Ist das typisch für die Region Mosel ?
An der Mosel gibt es über 30% Steillagen auf Schieferverwitterungsböden. Mein Wein kann also als typisch für die Mosel angesehen werden. Alle unsere Rieslingweinberge wachsen im Steilhang auf Schieferböden. Über die Auszeichnung der Riesling Auslese habe ich mich sehr gefreut. Für mich ist das auch eine Belohnung für den großen Einsatz und Aufwand.

Was bedeutet für dich als Winzer die Bewirtschaftung einer Steillage?
Der Arbeitsaufwand ist trotz sehr guter Mechanisierung in unserem Betrieb höher wie in der Ebene. Alle Weinberge werden in Direktzug bewirtschaftet. Sogar Steigungen bis über 60% werden von mir noch mit dem Kettenschlepper befahren. Das ist nicht ungefährlich und körperliche Fitness ist unabdingbar.

Welchen Einfluss hat das Terroir in der Lage Reiler Goldlay deiner Meinung nach auf den Rieslingwein ? 
Riesling ist in unserem kühleren Klima, den kargen Gesteinsböden und den Steilhängen an der Mosel in seinem Element. Wie der alte Herr Goethe schon wusste .. „der Wein will magere Nahrung an Bergen und viel Sonne haben, in der Plaine (Ebene) wird er schwer. Die Feuchtigkeit, die zudringt, kann nicht ausgekocht werden, es gibt einen ungeschlachteten Trank.“  und es so auf den Punkt traf:
In der Steillage mit den Gesteinsböden hat der Rebstock leichten Stress, im Gegensatz zur Ebene. Und gestresste Reben geben halt einfach den besseren Wein. Der Schieferboden hier im Reiler Goldlay verleiht dem Riesling bei optimalen Bedingungen seine filigrane und mineralische Art mit diesen subtilen und charaktervollen Aromen.

Vielen Dank. Weitere Infos gibt es unter: www.steffens-kess.de
Harald Steffens ist nicht nur Winzer, sondern auch aktiver Blogger: Er pflegt einen der bekanntesten Winzerblogs. Mit seinen „Bildergeschichten aus dem Weingut“ stellt er seit 2003 Geschichten, Fotos und Erlebtes aus dem Weingut einer begeisterten Fangemeinde vor. Der Weinblog liegt mit Platz vier beim „wikioranking“ ganz vorn im Bekanntheitsgrad. Als gefragter Autor schreibt er unter anderem auch Beiträge für den ecovin-blog.

Sommerlaune mit Rosé

Sie stehen für Sommer, Leichtigkeit, Urlaub und entspannte Abende auf dem Balkon; fruchtig frische Rosé Weine – die beliebten Allrounder und unkomplizierten Begleiter für die Sommerküche.  Gut gekühlt als Aperitif genossen oder als Essensbegleiter zu sommerlichen Gerichten  –  immer ist da dieses freundliche Zwinkern und die Einladung zu guter Laune.

Wir stellen Ihnen drei ausgewählte EcoWinner, aus der Kategorie – Rosé -  vor:

2011 Bönnigheimer Stromberg Cuvée Rosé feinfruchtig. Rebsorte: Schwarzriesling.
Leuchtend rosa Farbe, animierender Duft nach Erdbeeren & Kirschen mit leichter Kräuternote, saftig im Gaumen, fruchtig und erfrischend mit zart-süßem Geschmack.
Alc. 11,5 %, Preis: 5,50 € * Bezug: Strombergkellerei Bönnigheim, Württemberg. www.strombergkellerei.de

2011 Cabernet Sauvignon Rosé trocken
Kräftiges Lachsrosa, Fruchtaromen von schwarzer Johannisbeere, feine Würze mit einem Hauch schwarzer Pfeffer, im Geschmack trocken, feinfruchtig mit guter Struktur,  frisch und kraftvoll im Nachhall.   Alc. 13 %, Preis: 6,10 € *. Bezug: Weingut Goldschmidt,  Worms-Pfeddersheim, Rheinhessen. www..wein-goldschmidt.de.

2011 Spätburgunder Rosé Gutswein fruchtig
Klares helles Kirschrot, Aromen von Zitrus, roten Beerefrüchten/Johannisbeeren mit dezenten Würzaromen. Am Gaumen saftig, feine Frische gepaart mit elegant eingebundener Süße.  Alc. 12 %,  Preis: 5,60 € *
Bezug: Weingut Stutz, Heilbronn,  Württemberg. www.weingut-stutz.de

Rosé – Genuss:
Die Kombination aus Fruchtigkeit und leicht herberen Noten machen ihn zu einem idealen Begleiter für die sommerliche Küche. Ähnlich wie bei Rot- und Weißwein gilt auch für Rosé die Regel, dass es keine festen Regeln mehr gibt. Er passt zu leichten Gerichten, wie Salaten, Gemüse und zu Fisch. Aber genauso auch zu rotem Fleisch, beispielsweise zu Lammfleisch mit feinen Kräutern.

Herstellung:
Roséwein entsteht ausschließlich aus Rotweintrauben. Die Sortenvielfalt ist sehr groß und je nach Region verschieden ausgeprägt;  Portugieser, Herold, Trollinger, Schwarzriesling, Spätburgunder bis hin zu Sortenkombinationen werden als Rosé bereitet. Die Farbausprägungen reichen von zart lachsrosa bis hin zu kräftigem Himbeerrot. Besonders hell und leicht wird er, wenn rote Trauben unzerkleinert gekeltert, abgepresst und dann wie Weißwein ohne Schalen vergoren werden. Dunkler und kräftiger gerät er, wenn die roten Trauben länger (bis zu 24 Stunden) auf der Maische liegen und dann abgepresst werden.

Trinktemperatur:
Rosé-Weine sollten kühl (8 bis 10 Grad Celsius) und in der Regel jung getrunken werden.

Bezug:
Über den Fachhandel oder direkt bei den ECOVIN Weingütern, *zuzüglich Versandkosten.

ProWein Notizen: ECOVIN Bühnenprogramm

Piwi – Gewinner: Kraftvoll, Wertvoll, Wild  
Cabernet blanc, Johanniter, Solaris, Saphira, Regent & Rondo, diese neuen pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (piwis) sind bei vielen ECOVIN Winzern im Sortiment zu finden. Martin Darting von Piwi International stellte auf der Bühne der Biohalle einige ECOVIN Siegerweine des 1. Internationalen PIWI Weinpreises einem interessierten Publikum vor. Gisela Wüstinger, PAR überreichte die verdienten Urkunden.
Im Bild: Tobias Zimmer vom Weingut Hirschhof, Rheinhessen, freut sich über die Auszeichnung Gold für seinen 2009er Regent tr.
Die weiteren Ergebnisse und die Liste der Piwi-Preisträger finden Sie unter www.piwi-international.org  

 

Rendezvous mit Riesling – Wein trifft Käse
Nichts zu meckern gab es bei der vergnüglichen Weinverkostung mit  Riesling aus deutschen Anbaugebieten und feinem Demeter Ziegenkäse. Angefangen mit einem trockenen Mosel Riesling Kabinett vom Weingut Römerkelter, bis zur 2003er Riesling Auslese, Dienheimer Tafelstein, vom Weingut Brüder Dr. Becker, konnten die Gäste das ganze Spektrum dieser Rebsorte verkosten. Dabei gab es so manche Entdeckung mit der Käseauswahl der Demeter-Käserei MonteZiego. Breite Zustimmung beim Publikum fand vor allem die Kombination Frischkäserolle Quitte-Vanille mit einer restsüßen Riesling Spätlese. Selbst für Martin Buhl, dem rührigen Inhaber und Herr über 1000 glücklichen Ziegen gab es neue Genusserlebnisse mit seinen Frischkäsespezialitäten.
Im Bild: Martin Buhl, Käserei Monte Ziego, Timo Dienhard, Weingut Römerkelter.   Moderation: Marianne Knab.

Bridge over troubled water – Stuart Pigott & Rudolf Trossen
zeigten am Beispiel des umstrittenen Hochmoselübergangs, die Einmaligkeit,  Schönheit und die Gefährdung und Verletzlichkeit, dieser weltweit  bekannten Wein- und Kulturlandschaft Mosel.
Aus besonderen Mosellagen wurden Weine   von Clemens Busch, Thorsten Melsheimer und Rudolf Trossen ausgeschenkt.


 

 

Bloggen für Biowein – Neue Wege zum Weingenuss
Dirk Würtz begrüßte Vertreter aus der Weinbloggerszene und diskutierte über Biowein, Wein im Web und die neuen Medien. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die teilnehmenden Blogger und ihre “Zeit für Biowein”.

Hier Dirk Würtz und Bloggerkollege Harald Steffens in Aktion.

Nach den hitzigen Diskussionen schmeckte das kühle Demeter-Urkornbier von Meinklang besonders gut.

noch mehr Blogger Notizen – Zeit für Biowein

Blog-Aktion zur ProWein 2012wein-wissen behält das Weingut Faust weiterhin im Auge und schreibt über den
2011
“Flagrantia” Riesling Spätlese feinherbAm Folgetag ist die Nase von mineralischen Noten und reifem Pfirsich geprägt. Die Fruchtsüße kommt etwas mehr hervor, wird aber von der straffen Säure gut verpackt. Saftig und weiterhin eine elegante Erscheinung. Könnte ich mich glatt dran gewöhnen, vor allem auch weil der Wein mit 11,5% einen angenehm niedrigen Alkoholgrad aufweist.” und weiter
“Die Nachverkostung einen Tag später hat (wieder einmal) gezeigt, dass wir Weine oft zu früh, zu jung trinken. Insgesamt werde ich das Gefühl nicht los, dass gerade Weine aus ökologischem Anbau ein bisschen mehr Zeit brauchen – wogegen nichts einzuwenden ist. Man muss sich nur drauf einstellen. Eine Entschleunigung nicht nur im Verbrauch des Bodens ?!?”

Schiller Wein is Blogging for Organic Wine – “When it comes to wine, the Ecovin label is – with the Demeter label – the most important one. The Ecovin logo is a stylized grape fruits with Ecovin on top. Importantly, the Econvin certification covers the whole process of wine making, comprising grape growing in the vineyard and wine making in the cellar..”
an the Organic Wines of Oekoweingut Hubertushof at Prowein 2012 in Germany: 2011 Edition Nr. 1, Riesling Hochgewaechs, trocken, Fassweinprobe – “Light yellow in the glass, pineapple and cherry on the nose, restrained acidity, fresh and fruity, dry .”

smoothbreeze7s – verkostete mit Vergnügen die Weine vom Weingut Neumer und dazu stellte sich  “…das Bedürfnis der Kombination mit Begleitung kulinarischer Art ein”  “..Angefangen von hausgemachten würzigen Klein- und Knabbergebäcken aus Strudel- Blätter- oder Käsegebäck mit Kräutern oder Gewürzen, solo oder mit marinierten Antipasti, Oliven oder Trauben. Über Häppchen aller Art über leichte Fischgerichte hin, Salaten, zu Reis und Reisgerichten, leichtem Gemüse, Tartes und würzigen Quiches oder Pastet(ch)en, vegetarisch wie nichtvegetarisch, ebenso wie zu Gerichten, in denen klassischen hessische, rheinhessische oder pfälzische Gerichte auf eher leichte, frische Weise interpretiert dazu passen würden. Bis hin zu nicht süssen, sondern “nichtsüssen” Desserts, von Käse über Rosmarin Crème Brulée und ähnliche oder andere Ideen.”  und auch ohne Essen den 2010 Weisser Burgunder, Uelversheimer Tafelstein (5,30€): “Während der Weissburgunder mit allen diesen Ideen ebenfalls sehr gut denkbar ist, gefällt er mir aber am besten unter diesen dreien auch pur. Ganz pur!”

Der VINUM-Blog beschreibt Weine vom Weingut Gallushof  und den 2009 Gallus Nero (Rotwein-Cuvée aus Piwi-Rebsorten), 12,5%, 9.80 Euro wie folgt: “Angenehm trockener Rotwein mit moderatem Alkoholgehalt, der Lust auf den zweiten Schluck macht..”.

weinding hat ein gutes Gefühl beim  Weingut zur Römerkelter:.. produziert deutschen Prädikatswein erster Güte, den man sich unbedingt mal zu Gemüte führen sollte. Neben einen eleganten Wein, hat man auch ein wirklich gutes Gefühl. Gedanken an schwirrende, emsige Bienen machten irgendwie glücklich.”
Die Born to be(e) wild
Weine: Dienhart & Thranon Bee (Nr. 0695) und  Bumble Bee (Nr. 1208).

25cl  genoss den schwäbischen Klassiker  2010er Trollinger trocken vom Weingut Stutz und meinte  “Ein Wein eher schlanker Natur mit viel fruchtigen Aromen. Eine gewisse leichte Süffigkeit machen aus diesem Wein einen völlig unkomplizierten Tischbegleiter. Selbst kräftig deftige Käsesorten wie ein Tête de Moine (Mönchskopf) kann man ausprobieren. Diese Kombination erwies sich als absoluter Glücksfall für den Tête de Moine, denn er war ein wenig zu trocken da war der ständige Griff zum Weinglas vorprogrammiert. Der totale Genuss!!

 

Zeit für Biowein – Bloggernotizen

Blog-Aktion zur ProWein 2012Baccantus meint zu ECOVIN: “Einer  der Wein -Erzeugerverbände, die sich schon seit langem für Qualitätskontrollen und entsprechend ökologische Konsequenz beim ökologischen Weinbau einsetzen.” Zum 2010 Riesling trocken vom Öko-Weingut Georg Forster: “…ein leichter, spritziger Trinkwein, der bei wärmeren Außentemperaturen sicher ein fröhlicher Begleiter zum anständigen Preis für die Outdoor-Saison sein kann.”

weinlesemagazin schreibt zum 2009 Grüner Silvaner vom Weingut Hothum:    “WOW – das war zumindest mein erster Gedanke. Der Wein präsentierte urplötzlich feine Aromen von gelben Früchten und war mit seiner feinen Säure ungemein saftig zu trinken. Wein und Speisen harmonierten jedenfalls hervorragend! Fazit: Dieser Wein für 9,90 € ist ein Wein, der sicher noch einige Zeit in der Flasche reifen kann, um seine ganze Frucht und Tiefe zu präsentieren, zum Essen ein toller Begleiter.

gazzettadelvino und der 2010 Weißburgunder vom Weingut Brüder Dr. Becker: “Der Direttore wird ja immer mehr zum Weißburgunder Fan, wenn diese eine gewisse Stilistik an den Tag legen.   …die Flasche ist schneller leer als ich schreiben kann. Herbe Noten nach Grapefruit klingen lange nach. Das ist Basiswein in seiner besten Form! Für 7€ ein Schnäppchen. Zugreifen für den nächsten Sommer!

Blogger schreiben über Biowein

Blog-Aktion zur ProWein 2012hauptsachewein entdeckt Moselweine vom Weingut Brohl und schreibt zum 2010er Pündericher Marienburg, Riesling Spätlese:  “In der Nase … überraschend … krautig. Aber dann drängeln sich Zitrus, Steinobst und Mineralik nach vorne, yeah, wir sind an der Mosel angekommen!    Am Gaumen schöner Schmelz, saftige Frucht, sauber, nicht übermäßig komplex, aber sehr rein, klar und stimmig.”

kulinarischersalon beschreibt das Weingut Hahn: “..die Familie macht das mit viel Engagement und, seit 2007, auf ökologischem Weg. Kontrollierter Bioanbau mit Gespür für die feinstoffliche Ebene (Radionik gibt Unterstützung für die Energiefelder von Reben und Wein) und Sinn für Poesie – das lässt sich an der Homepage – nicht nur im Kapitel Texte – ablesen.”  Pinoventura 2010:  ” Die Idee zum Wein entstand anlässlich der Inbetriebnahme der hauseigenen Windkraftanlage 1999.  …Frische, angenehm milde Frucht mit reifer Aromatik; am Gaumen satte Empfindung, feine Würze im Hintergrund..”

mywineportal berichtet ausführlich Vom Standard- zum Bio-Wein: Wie wird man eigentlich Öko-Winzer? Ausgelöst durch die Verkostungsaktion von Dirk Würtz und ECOVIN, haben wir uns letzte Woche mit dem Thema Bio- und Ökowein eingehender beschäftigt. In diesem Zusammenhang hat sich uns vor allem eine Frage gestellt: wie funktioniert eigentlich die Umstellung von konventioneller zu ökologischer Bewirtschaftung im Weinbau?  Um es gleich vorweg zu nehmen: Alleine mit der Anmeldung bei einem Dachverband ist es nicht getan – Mitgliedsbeiträge alleine machen keinen Bio-Wein. Trotzdem haben sich alleine letztes Jahr 18 neue Weingüter dem führenden Verband ECOVIN angeschlossen, um auf ökologischen Weinbau umzustellen.”

new-wine-addicts schreibt über den 2009er Löwe Edition Nr. 46 – Spätburgunder Auslese vom Weingut Zähringer : “In der Nase Zimt, Tabak und getrocknetes Obst. Letzteres spiegelt sich auch im Geschmack wieder: sehr intensiv nach getrockneten Pflaumen und Feigen. Es handelt sich hier um einen komplexen, sehr interessanten Wein, um einen Kamin-, Philosophen- oder auch „Nachdenker-Wein“. Und wenn einem dabei eine wertvolle Idee kommt, dann sind die 25€ in jedem Fall gerechtfertigt.” 

Noch´n Weinblog staunt über einen 2009er Chardonnay trocken*** vom Weingut Castel-Peter “Wow, ein Chardonnay aus Deutschland hab erst selten im Glas gehabt. Und dann noch im Barrique ausgebaut.Schon beim Eingießen springt einem das intensive Bukett entgegen. Viel Frucht, Mandarinen-Organgenschale aber dominiert vom Barrique. Im Mund auch viel Holz, Karamell und Frucht. Auch hier die Mandarinenschale. Sehr elegant, überhaupt nicht fetter Chardonnay aber doch die typische Cremigkeit ist vorhanden. Ein sehr langer Nachall mit Barrique wird schön von etwas Säure begleitet. Gratulation! Wer Barrique ausgebaute Weine mag, für den ist dies ein Volltreffer! 90 AFP”

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Verkostungsnotizen zur Blog-Aktion ProWein 2012

Blog-Aktion zur ProWein 2012
Alice im kulinarischen Wunderland
schreibt über
2011 Sauvignon Blanc vom  Weingut Hirschhof:

Mein Fazit: Dieser Sauvignon Blanc hat mich total überrascht und auch wenn es ein Weißwein ist, landet dieser Wein eindeutig auf Platz 1! Der Wein hat so ein fruchtiges Aroma, dass es einem fast die Sinne raubt! Sehr süffig und erfrischend – Einfach phantastisch! Diesen Wein kann ich persönlich nur empfehlen und würde ihn auch selbst kaufen!  Ein klasse Weißwein! Ich denke wenn der Sommer endlich da ist, gibt es ein Wiedersehen ;-)

Arthurs Tochter kocht schreibt zum 2007er Cuvee Jomax vom Weingut Gustavshof     “…ich freue mich auf das nächste Coq au vin vom rhoihessischen Mistkratzer, für das er Begleitung sein darf. Also ganz klar mit einer Nachkaufempfehlung ausgestattet, hier stimmen Preis und Leistung! Die nächsten Weine vom Gustavshof werden wir uns nicht schicken lassen, da fahren wir dann selbst hin. Vielleicht ab April, dann ist das Gästehaus wieder geöffnet, Weineinkäufe können lang werden, ich spreche da aus Erfahung…”

blindtastingclub
testet zum ersten mal eine Piwi-Rebsorte: 2009 Rondo “R” trocken, vom Weingut Schönhals.  “Nun wären wir bei einer dieser neu-gezüchteten Piwi-Rebsorten, von der ich zugegebenermaßen noch nie etwas gehört habe und die ich hiermit zum ersten mal verkoste..     Das war eine wirklich sehr interessante und lehrreiche Begegnung mit einem für mich neuen Weingut und ich möchte mich an dieser Stelle auch für das Zusenden der Weine bedanken. Dass Bio-Weingüter kein Nischendasein mehr führen war mir natürlich schon länger bekannt, doch war mir nicht bewusst wie innovativ diese im Anbau moderner Rebsorten sein können.” 

 

 

 

ECOVIN Blog-Aktion zur Pro Wein 2012 – Zeit für Biowein

Neue Wege zum Weingenuss
Ökologisch erzeugte Weine etablieren sich mehr und mehr auf den internationalen Märkten. Und längst hat die Welt des Bioweins das Internet erobert. Speziell die Winzerbetriebe aus dem Ecovin-Verband ökologischer Weinbau sind im Netz besonders aktiv. Zur diesjährigen ProWein (4.- 6. März in Düsseldorf) steigt nun eine besondere Blog-Aktion. Unter dem Motto „Zeit für Biowein“ probieren bereits in den Tagen vor der internationalen Wein- und Spirituosenmesse aktive Weinschreiber diverse Bioweine und schreiben darüber im Internet.
Die Weine für die Aktion stammen von 20 Biowinzern, die sich auch am Ecovin-Gemeinschaftsstand (Biohalle 7.1 | A20) präsentieren. Wiederum 20 Mitglieder der aktiven Weinblogger-Szene bekommen je ein Weingut „zugelost“, verfolgen und  posten Beiträge und begleiten die Resonanz im Internet. Dabei wird es spannend sein zu beobachten, wie die gesamte Weinkenner- und Blogger-Community reagiert oder wie die Resonanz dieser Aktion in sozialen Netzwerken wie facebook und Twitter ausfällt.
„Die Resonanz in der Weinblogger-Szene selbst war überraschend gut, so dass wir auch locker die doppelte Menge an Winzerbetrieben und Bloggern hätten versorgen können“, freut sich Dirk Würtz, dem „Chef-Blogger“ aus Gau-Odernheim. Am zweiten Messetag (5. März) um 16.30 Uhr begrüßt Würtz dann Blogger, Ökowinzer und Weinfreunde zum anregenden Austausch über die „Neuen Wege zum Weingenuss“ auf der Bühne in der Biohalle.

ECOVIN Winzer ausgezeichnet beim MUNDUS VINI Weinpreis

Biofach 2012: Bio-Weine aus Deutschland mit Spitzenniveau
Beim 3. Internationalen Bio-Weinpreis MUNDUS VINI überzeugten 219 Weine die Juroren.  Die Gewinner wurden im Beisein der rheinland-pfälzischen Weinbauministerin Ulrike Höfken auf der Internationalen Fachmesse BioFach in Nürnberg ausgezeichnet.

Das hohe Qualitätsniveau ökologisch oder biologisch-dynamisch erzeugter Weine aus Deutschland belegt ein Blick auf die Ergebnisse der deutschen Anbaugebiete. Mit jeweils 9 Medaillen haben Rheinhessen (5 Mal Gold, 4 Mal Silber) und Franken (4 Mal Gold, 5 Mal Silber) die Nase vorn, gefolgt von der Pfalz mit 8 Medaillen (4 Mal Gold, 4 Mal Silber) und der Mosel, die 7 Mal Edelmetall errang (5 Mal Gold, 2 Mal Silber).

Hier die siegreichen ECOVIN Weingüter
aus Rheinhessen:
Gold,  2011 Hillesheimer Sonnheil, Scheurebe feinherb, Weingut Manuel Engelhard.
Gold, 2010 Grauer Burgunder Feueropal, Weingut Klaus Knobloch.
Silber, 2010 Westhofen Brunnenhäuschen, Riesling Kab. tr., Weingut Klaus Knobloch.
Silber, 2010 2010 Dienheimer Tafelstein Spätburgunder tr., Weingut Jacob Neumer.

von der Mosel:
Gold, 2010 Botzet´s Mädchentraum Bachhus lieblich
Gold, 2010 Botzet´s Kerner lieblich
Gold, 2010 Maring-Noviander Sonnenuhr, Riesling Auslese
Silber, 2010 Dornfelder trocken, alle Weine vom Ökoweingut Hubertushof.

Gold, 2010 Rioler Römerberg, Riesling Spätese feinherb
Silber, 2010 Rioler Römerberg, Spätburgunder Blanc de Noir tr. Weingut Reis-Oberbillig.

aus Württemberg:
Gold, 2010 Auxerois trocken, Weingut Hirth.

ECOVIN auf der Grünen Woche Berlin 2012

29. Jan./ Messezeit ist Probierzeit. Ganz nach diesem Motto präsentieren sich im noch jungen Jahr 2012 zahlreiche ökologisch wirtschaftende Weingüter auf der Internationalen Grünen Woche Berlin, die vom 20. bis 29. Januar mit mehr als 420.000 Gästen einen Besucherrekord verzeichnete. Insgesamt 14 Bio-Winzer stellten auf der weltweit größten Ernährungs- und Landwirtschaftsmesse ihre Weine vor. In der Rheinland-Pfalz-Halle luden neben dem Gastgeberbundesland auch Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen zu regionalen Spezialitäten ins „4 Länder Restaurant“ ein. Rieslinge, Weiß- und Grauburgunder, Silvaner und Pinot Blanc Sekt kamen von den neun ECOVIN-Gütern und Anbauregionen Dr. Randolf Kauer (Mittelrhein), Frank Brohl (Mosel), Georg Forster (Nahe), Pflüger (Pfalz), Graf von Kanitz (Rheingau), Schäfer-Heinrich (Württemberg), Hubert Lay (Baden) sowie Arndt Werner und Eugen Schönhals (beide Rheinhessen).

Darüber hinaus präsentierten sich fünf weitere Ecovin-Spezialisten in der BioMarkt-Halle.
Die Weingüter Brühler Hof, Harteneck, Hirt-Albrecht und Rummel boten als Mitglieder des Netzwerks „Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau“ besondere Einblicke in ihr Schaffen am Stand des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Die Weine zur 15-Jahrfeier des BioMarktes, an der u. a. Grünen-Fraktionschefin Renate Künast teilnahm, reichte das Weingut Haub vom Anbaugebiet Rheinhessen.