61. Deutscher Weinbaukongress – Tagung Ökoweinbau

Text: Prof. Dr. Randolf Kauer, Hochschule Geisenheim

Zum 61. Deutschen Weinbaukongress hatten unter dem Titel: „Neue Herausforderungen im ökologischen Weinbau“ der Deutsche Weinbauverband und ECOVIN nach Stuttgart eingeladen. Unter der Schirmherrschaft der Landwirtschaftsministerien von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg informierten sich rund 90 Kongressteilnehmer über aktuelle Entwicklungen im Bioweinbau. In den vergangenen Jahren hat das Interesse am ökologischen Weinbau stark zugenommen. Aktuell beträgt die bio-zertifizierte Weinbaufläche in Deutschland mehr als 7000 Hektar. Der Bioweinbau-Kongress widmete sich traditionell so-wohl Fragen zu Anbau und Verarbeitung als auch zur Ökonomie und zur Vermarktung von Biowein.
Höhepunkt der Tagung bildete die Verleihung des PIWI Interna-tional Weinpreises durch Weinbauministerin Ulrike Höfken aus Rheinland-Pfalz und Ministerialdirektor Wolfgang Reimer aus Baden Württemberg. Beide betonten die enormen Chancen, die durch den Anbau von PIWIs gegeben sind, insbesondere im Rebschutz bzw. der Reduktion von Kupfer. Die Qualität der PIWI Weine zeigte sich in der hohen Zahl von Weinen mit mehr als 90 Punkten, die innerhalb der PIWI International Weinver-kostung „Gold“ oder auch „Großes Gold“ erzielt hatten.

die Besucher informierten sich über neue Herausforderungen im ökologischen Weinbau und entsprechenden Lösungsansätzen aus Forschung und Praxis

In logischer Folge widmete sich der Kongress züchterischen Aspekten innerhalb der Kreuzung von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten des JKI Geilweilerhof und anbautechnischen Erfahrungen – speziell beleuchtet am Beispiel von PIWIs, die in der
Tschechischen Republik angebaut werden. Neben dem „klassi-schen“ ökologischen Weinbau steht zunehmend auch der bio-dynamische Weinbau im Focus der Weinbaubetriebe wie auch der weinbaulichen Forschung. Versuchsergebnisse der Universität Adelaide (Australien) und Deutschland (Hochschule Geisenheim) zeigen, dass die Biobewirtschaftung einen deutlich verringerten Wuchs, ein reduziertes Geiztriebwachstum und auch eine leicht reduzierte physiologische Aktivität zur Folgen hat. Dies äußert sich in reduzierten Traubenerträgen um 15 bis 20 Prozent. Ein entscheidender Faktor zur Beurteilung der Bewirtschaftungssysteme ist die Qualität der Weine. Aus den laufenden Forschungen wurde deutlich, dass mit den üblichen analytischen Methoden hierzu noch keine eindeutige, abschließende Aussage getroffen werden kann. Neue Wege zur Qualitätsdifferenzierung zeigte Dr. Jürgen Fritz vom Institut für organischen Landbau der Universität Bonn durch Bild schaffender Methoden zur Qualitätsdifferenzierung bei Traubensaft und Wein.
Ein aktuelles BÖLN Projekt zur Kupferminimierung am WBI Freiburg belegte eindrucksvoll wie durch neuartige Verfahren der Kupferformulierung der Cu-Aufwand zukünftig drastisch gesenkt werden könnte. Auch das Problem der Zwischenstockpflege ohne Herbizide im Steilhang wurde thematisiert. Untersuchungen am DLR Mosel zu Raupenmechanisierungssystemen und mechanischen Lösungen zeigten Wege auf, auch im Steilhang erfolgreich ökologisch wirtschaften zu können, auch ohne Herbizide.
Die aktuelle Rechtslage zur Bioweinbereitung und deren Umsetzung bildete einen weiteren Schwerpunkt der Tagung. Es wurde deutlich, dass Regelungen und Einschränkungen in der Kellerwirtschaft die Bioweinbau Branche in den kommenden Jahren vermehrt beschäftigen und die Betriebe vor neue Herausforderung innerhalb der Verfahrenstechnik und der Verfügbarkeit ökologisch zertifizierter Behandlungsstoffe stellen wird.
Die Diskussion zur Nachhaltigkeit in der Weinbranche hat auch im ökologischen Weinbau zu verstärktem Nachdenken geführt. Gedanken und Zahlen zur ökonomischen Situation der Bioweinbaubetriebe, vorgestellt von Dr. Matthias Mend von der Hochschule Geisenheim, belegten, dass die Biobetriebe in Deutschland auch ökonomisch nachhaltig sind und für die zukünftigen Herausforderungen gut aufgestellt.

Die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2013 wurden in Stuttgart vorgestellt

20 Biowinzer in Baden und Württemberg waren erfolgreich – eingeteilt sind die 34 Siegerweine nach ihrer Eignung als Essens-Begleiter – Piwi-Sonderpreise

STUTTGART/FREIBURG. Auch die zweite landesweite Prämierung der Besten Bioweine hat die Erwartungen der Veranstalter erfüllt: Nach der Verkostung von 277 Bioweinen und -Sekten durch eine unabhängige Jury am 8. April waren zeigten sich Veranstalter und Jury zufrieden mit dem hohen Niveau der angestellten Weine. Jetzt wurden die Siegerweine erstmals in der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg in Stuttgart vorgestellt.

die Preisträger der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2013 Bild: Wolfgang List

Claus-Peter Hutter, der Leiter der Umweltakademie und Gastherr, hob bei der Preisverleihung – wie alle Redner – besonders die erfolgreiche aber im Weinbau nicht selbstverständliche Zusammenarbeit von badischen und württembergischen Biowinzern hervor. Er verwies auch auf die lange Geschichte seiner Einrichtung, die durch die Aktion „Lebendiger Weinberg” eng mit den Bemühungen im Bioweinbau verbunden ist. Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden und Initiator der Prämierung der „Besten Bioweine Baden-Württemberg” betrachtete die Kooperation ebenfalls als zukunftsweisend, auch wenn die Weinwelt mit einer auf die Landesgrenzen bezogenen Auswahl manchmal Schwierigkeiten hat, zählen doch hier vor allem Weinbaugebiete.

Auch Ralf Dejas vom ECOVIN Bundesverband und Christian Eichert, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AÖL) versprachen der badisch-württembergischen Kooperation beste Aussichten und beteiligten sich ebenso wie Akademieleiter Hutter und Paulin Köpfer an der Vergabe der Urkunden. Sommelière Anne Asser aus Ludwigsburg stellte ausgesuchte Siegerweine und die dazu gehörigen Preisträger vor.

Die Sieger unter den 40 beteiligten Weingütern und Winzergenossenschaften sind recht gleichmäßig auf beide Landesteile verteilt: 13 Betriebe in Baden und sieben in Württemberg wurden ausgezeichnet, das entspricht dem Verhältnis, in dem sich die Betriebe aus Baden (27) und Württemberg (13) beteiligt haben. Vertreten sind alle vier ökologischen Anbauverbände: ECOVIN, Demeter, Bioland und Naturland, neben den Weingütern auch fünf Winzergenossenschaften.

Die ausgewogene Verteilung bei Beteiligung und Auszeichnungen ist für Paulin Köpfer, ein Beleg für das durchgängig hohe Niveau der Bioweine. Und auch Reinhard Schäfer, Vorstandsmitglied bei ECOVIN Württemberg, zeigte sich angenehm überrascht von den guten Ergebnissen.

Nur zwei Betriebe erreichten bei der Prämierung gleich drei Auszeichnungen: Das Weingut Zähringer aus Heitersheim und Andreas Stutz aus Heilbronn. Immerhin zehn Betriebe konnten zwei Siegerweine bei dieser Verkostung vorweisen. Regional sind die Siegerweine sehr ausgewogen verteilt: 12 stammen aus dem Markgräflerland und Freiburg, 10 vom Kaiserstuhl. Aus Württemberg kommen 8 prämierte Weine aus der Region Unterland, vier weitere aus dem Remstal.

Angestellt wurden 277 Bioweine und Sekte, prämiert wurden 34. Angestrebt war eine Quote von 10 Prozent für die ausgezeichneten Weine, um ein klares Profil der Bestenauswahl zu garantieren. Wegen Punktegleichheit hat sich die Zahl der Auszeichnungen geringfügig erhöht.

Verkostet und prämiert wurden die Weine am 8. April in Freiburg. Matthias Wolff vom Beratungsdienst Ökologischer Weinbau (Staatliches Weinbauinstitut Freiburg) hatte die Verkostung wie schon in den Vorjahren geleitet, organisiert wurde sie vom ECOVIN-Regionalverband Baden und der Bioland-Weinbaugruppe Baden. Die Weine wurden eingeteilt nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs – vom Aperitif über die Vorspeisen und Hauptgänge bis zum Dessert. Diese verbraucherfreundliche Kategorisierung hat sich in den vergangenen Jahren bestens bewährt. Eine Sonderkategorie bilden die Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (Piwi). Diese Weine liegen den Biowinzern besonders am Herzen: Die Rebsorten sind noch weitgehend unbekannt, die Qualitäten gut und die Bearbeitung kann besonders umweltfreundlich gestaltet werden.

Die detaillierten Ergebnisse finden Sie auch hier.

Besonderes Angebot für Verbraucher
Ein besonderes Angebot für interessierte Verbraucher haben die württembergischen Biowinzer zusammengestellt: Die 12 prämierten Bioweine aus Württemberg wurden in einem Paket zusammengefasst, das für 115 Euro bestellt werden kann. Genauere Infos gibt es hier.

Alle prämierten Siegerweine 2013 können bei der Präsentation der elsässischen Biowinzer am 1. Mai in Kientzheim (Frankreich) probiert werden.

Die Besten Bioweine Baden Württemberg 2013
Sekt: Aperitiv

2011er Muskateller Brut Eichstetter Herrenbuck
 Weingut Friedhelm Rinklin, Eichstetten
2011er Crémant Pinot Pix Brut Weingut Pix, Ihringen
Leichte, trockene Weißweine
leichte Vorspeisen, Salat, Fisch & Meeresfrüchte
2012er Gutedel trocken Heitersheimer Maltesergarten
 Weingut Feuerstein, Heitersheim
2012er Silvaner „S“ trocken Weingut Schäfer, Steinheim-Kleinbottwar
2012er Riesling trocken Weingärtner Stromberg-Zabergäu, Brackenheim
2012er Weisser Burgunder trocken Carl Brugger, Weingut Wendelin Brugger, Laufen
2012er Grauer Burgunder trocken Carl Brugger, Weingut Wendelin Brugger, Laufen
2012er Sauvignon Blanc trocken 
Weingut Gerhard Aenis, Binzen
2012er Scheurebe trocken „Frucht“ Weingut Abril, Bischoffingen
2011er Vivenda Rosé trocken Weingärtner Cleebronn-Güglingen, Cleebronn
Kräftige, fruchtige Weissweine
vegetarische Gerichte, Fisch, Geflügel und Kalb
2012er Weisser Burgunder Spätlese trocken Geigenmantel Wein- und Sektgut Harteneck, Schliengen
2010er Grauer Burgunder Spätlese trocken aus dem großen Holzfass Weingut Friedhelm Rinklin, Eichstetten
2012er Grauer Burgunder trocken Bischoffinger Enselberg „Stein“ Weingut Abril, Bischoffingen
2011er Chardonnay trocken Edition Zähringer „SZ“ Weingut Zähringer, Heitersheim
2011er Chardonnay trocken Spätlese Weingut Pix, Ihringen
2011er Riesling Spätlese trocken Schlossgut Hohenbeilstein, Beilstein
Leichte, fruchtige Rotweine
Nudelgerichte, leichte Fleischspeisen, Käse
2012er Muskattrollinger
 Schlossgut Hohenbeilstein, Beilstein
2010er Spätburgunder Rotwein trocken „Vierlig“
 Weingut Zähringer, Heitersheim
2011er Cuvée „Noir“ trocken Weingut Hans-Peter Trautwein, Bahlingen
2012er Cuvée trocken Ballade in Rot Weingut Doreas, Remshalden
Kräftige, schwere Rotweine

kräftiger Hauptgang, gegrillte Fleischgerichte, Braten, Wild
2009er Spätburgunder Rotwein Spätlese trocken Hellberg Wein- und Sektgut Harteneck, Schliengen
2011er Zweigelt trocken Weingut Siglinger, Weinstadt
2011er Cuvée trocken „Burris“ Weingut Siglinger, Weinstadt
2009er Lemberger Edition trocken Barrique Weingut Andreas Stutz, Heilbronn
2009er Spätburgunder Rotwein Auslese trocken Barrique „Deluxxxe“
 Weingut Schaffner, Bötzingen
2009er Spätburgunder Auslese trocken Barrique „Edition Zähringer Löwe Nr. 46“
Weingut Zähringer, Heitersheim
Edelsüsse Weine
Dessert, Süßspeisen, Käse
2011er Gewürztraminer Beerenauslese „vum Fohberg“ Weingut Hans-Peter Trautwein, Bahlingen
Sonderkategorie Pilzwiderstandsfähige Rebsorten
2012er Johanniter Kabinett trocken 
Weingut Daniel Feuerstein, Heitersheim
2012er Muscaris „Edition“
 Weingut Andreas Stutz, Heilbronn
2012er Cabernet Blanc trocken „Symphonie“
 Weingut Doreas, Remshalden
2011er Regent Rotwein trocken 
Ökohof Ruesch, Buggingen
2011er Pinotin trocken
 Weingut Andreas Dilger, Freiburg
2011er Cabernet Cortis trocken Schelinger Kirchberg Winzerhof Leber, Schelingen
2010er Vino Resisto Tinto Edition trocken Rotweincuvée im Holzfass gereift
 Ökoweingut Stutz, Heilbronn

Eine unabhängige Jury aus Fachleuten der Weinwirtschaft, Fachhändlern, Gastronomen und Weinfachjournalisten hat am 8. April 2013 in Freiburg knapp 300 württembergische und badische Weine aus ökologischem Anbau verkostet und die Auswahl der Besten Bioweine Baden Württemberg des Jahres 2013 getroffen. Die Besten Bioweine Baden-Württemberg wurden nach ihrer Eignung zur Begleitung eines Menüs kategorisiert und entsprechend bewertet. Die jeweiligen Empfehlungen sind mit aufgeführt. Außerdem wurden Sonderpreise für Weine neuer pilzwiderstandsfähiger Rebsorten vergeben.

Die Pressemeldung finden Sie hier.

Weingut Schönhals in Festlaune: 25 Jahre ökologischer Weinbau und ausgezeichnete Weine aus PIWI

Rheinhessen/Biebelnheim/18.04.2013: Ministerin Höfken überreicht Medaillen am 26. April bei Intervitis in Stuttgart – Jubiläumsfest am 28./29. Juni in Biebelnheim

Vor 25 Jahren wurde das Weingut Schönhals (Biebelnheim) Ökoweingut und entwickelte sich schnell zum Rotweinspezialisten aus Rheinhessen. Dazu kam die Passion der beiden Weinmacher Eugen Schönhals und Martin Knab für die neuen robusten Rebsorten, PIWI genannt. Jetzt feiert das Weingut nicht nur Ökojubiläum, sondern auch seine internationalen Auszeichnungen.

Entspannt in die Zukunft mit PIWIs und Ökowein: Eugen Schönhals und Martin Knab Bild: Martin Kämper

Am 26. April überreicht Ministerin Ulrike Höfken auf der Messe Intervitis in Stuttgart die Medaillen Großes Gold für 2011er Crescendo und Silber für 2011 Cabernet Blanc aus dem Weingut Schönhals: Zwei hervorragende Weine, die beim Internationalen PIWI-Weinpreis hoch gepunktet haben.

Seit 1988 betreibt das Weingut Schönhals anerkannt ökologischen Weinbau und ist Mitglied bei ECOVIN. Als Winzermeister Eugen Schönhals seinen Betrieb auf ökologischen Weinbau umstellte, geschah das zunächst „mit großem Herzklopfen“, wie er sich heute erinnert. Doch im starken Team mit Weinbauingenieur Martin Knab (seit 1995 dabei) entwickelte sich eine Erfolgsgeschichte:

Zusätzlich zu den traditionellen Rebsorten wie Spätburgunder, Riesling und Weißburgunder wurden ab 1990 pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWI) angebaut. PIWIs stammen aus neuen, nicht gentechnisch entwickelten Züchtungen. Diese Rebsorten sind besonders widerstandsfähig gegenüber Mehltaukrankheiten im Weinberg.

Aktuell sind 21 % der Rebfläche vom Weingut Schönhals mit PIWI-Sorten bepflanzt. Neben den roten Sorten Rondo, Regent, Cabertin und „VB 91-26-29“ (amtliche Kennzeichnung, noch ohne wohlklingendem Namen) sind die weißen Sorten Saphira und Cabernet Blanc vertreten. Die Prämierungen für Weine aus diesem Segment zeigen, dass neben den Vorzügen im Anbau auch der Geschmack und die Sensorik stimmen. „Das ist das Richtige für neugierige Weinfreunde und naturbewusste Genussmenschen!“, empfiehlt das Winzer-Team. PIWI-Weine haben ihre eigene Geschichte, und das wissen viele Kunden zu schätzen. Auch im Fachhandel, in dem das Weingut Schönhals stark vertreten ist, sorgen Saphira, Rondo und Co. für erhöhte Aufmerksamkeit.

Eine weitere Besonderheit des Weingutes Schönhals ist die große Rotweinkompetenz. Während in Rheinhessen überwiegend Weißweine angeboten werden, haben Eugen Schönhals und Martin Knab bewusst auf eine gute Auswahl an Spätburgundern und Weinen aus roten PIWI gesetzt. Knapp die Hälfte der 13 ha Rebfläche vom Weingut Schönhals ist mit roten Rebsorten bestückt.

25 Jahre Ökoweinbau und die Erfolgsgeschichte der PIWI-Spezialitäten, das wird gefeiert am 28./29. Juni in Biebelnheim:  Zwei beschwingte Sommertage, unter anderem mit dem Gospelchor „Swinging Voices“, mit französischen Chansons von “Rouge Baiser” und natürlich mit kulinarischen Köstlichkeiten und einer Jahrgangspräsentation der Weine vom Weingut Schönhals.

Erfolgreich mit PIWI:

Im aktuellen Weinmagazin Vinum (April 2013) gibt es großes Lob für den 2009 Rondo R: „Eine echte Überraschung – und einer der wenigen Rotweine, die mit klassischen Rebsorten aus guten Häusern wetteifern können.“

Medaillen Internationaler PIWI Weinpreis 2012
Preisverleihung durch Ministerin Ulrike Höfken auf der Fachmesse Intervitis/Stuttgart am Freitag, 26.04.2013, 14 Uhr:
Großes Gold für den 2011er Crescendo – eine Cuvée aus den roten PIWI Rebsorten – Rondo/Cabertin/VB 91-26-29. Silber für den 2011er Cabernet Blanc QbA 2011.

PIWI Probierpaket:
Das “Neue-Wilde-PIWI-Weinprobierpaket”, Inhalt: 3 Flaschen Rotwein der aktuellen PIWI-Weinkollektion: 1 Flasche 2009 Rondo R trocken, 1 Flasche 2011 Crescendo, Rotwein-Cuvée trocken, 1 Flasche 2011 Regent trocken. 42,70 € zzgl. Versand.
Bestellung: Weinshop www.weingut-schoenhals.de oder per Mail schoenhals@weingut-schoenhals.de

Weingut Schönhals
Hauptstraße 23 | 
 55234 Biebelnheim/Rheinhessen
Tel.: 0 67 33 / 96 00 – 50

Öko auf Pfälzisch erleben: Wein am Dom in Speyer

Biospitzenkoch Stefan Walch und 5 Pfälzer ECOVIN-Winzer Foto:ECOVIN/BERTRAM

Von Marianne Knab – An zwei Messetagen bei – Wein am Dom -, einer BioKüchenparty mit BioSpitzenkoch Stefan Walch und mit einem BioGrauburgunderpaket zeigen fünf Pfälzer ECOVIN Weingüter die Lebensfreude der regionalen ökologischen Weinkultur.

„Lebe und lebe losse“ dieses Motto wird hier umfassend verstanden und neben der Genussfreude auch die Liebe zur Heimat und den Respekt zur Natur gelebt.

Die gemeinsame Verbindung ist die ökologische Wirtschaftsweise nach den Richtlinien des ECOVIN Bundesverbandes.

Gesunder Boden und eine vielfältige Natur ist die Basis. Ideale Voraussetzungen dafür, die regionalen Unterschiede und kleinklimatischen Bedingungen der Pfälzer Weinregionen aufs Feinste ins Glas zu bringen

– zum Wohl die ÖkoPfalz!

Jetzt vormerken:
ECOVIN Pfalz im Kulturhof Flachsgasse Speyer
Wein am Dom – Neue Weinmesse – Weinforum Pfalz
13. + 14. April 2013

Jetzt anmelden:
ECOVIN Pfalz zu Gast bei BioSpitzenkoch Stefan Walch
Samstag, 13. April 2013, 18 – 23 Uhr
Im Gewölbekeller der Großen Gailergass in Speyer rocken Biospitzenkoch Stefan Walch und 5 Pfälzer ECOVIN-Winzer die Pfälzer Bio-Küchenparty.

Außergewöhnliche Gaumenfreuden und erlesene BioWeine heißt das Wellnessprogramm für alle Sinne. …weiterlesen

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Für alle die nicht dabei sein können:
Das ECOVIN Pfalz “Bio-Grauburgunder-Paket“

Entdeckungen auf der BioFach 2013

Das Publikum verkostet aufmerksam - hier während der PIWI-Podiumsdiskussion

ECOVIN  präsentierte sich in der letzten Woche erfolgreich auf der Weltleitmesse für Bioprodukte – der Biofach  in Nürnberg. Die Besucher und Besucherinnen trafen ECOVIN in diesem Jahr erstmals in Halle 7.

Gemeinsam probiert es sich am besten – Karolin Terleth (Geschäftsführerin PIWI International) und Georg Forster vom Weingut Georg Forster auf der PIWI Podiumsdiskussion

Bereits zum 12. Mal auf der Messe vertreten war PIWI International. Die Messebesucher konnten sich am Stand bei einer riesigen Auswahl von unterschiedlichen PIWI Weinen kaum entscheiden. Auch bei der von PIWI International ausgerichteten Podiumsdiskussion gab es diese zu Verkosten und Martin Darting, Matthias Wolff, Hartmann Dippon, Georg Forster, Paulin Köpfer und Karolin Terleth gaben Auskunft über die unterschiedlichen Aspekte der Rebsorten. In der Verkostung zeigte sich das Publikum besonders begeistert von einem Regent von Georg Forster – voluminös, samtig und gerade erst am im Basislager seiner Expedition in eine große Zukunft angelangt. Das Fazit: PIWI Weine machen Spaß und es gibt noch eine Unmenge zu entdecken!

Zur vollständigen Pressemitteilung des ECOVIN Verbandes geht es hier.

ECOVIN gibt Wissen weiter

Bereits zum 26. Mal wurde der Einführungskurs Ökologischer Weinbau erfolgreich durchgeführt.
30 interessierte Teilnehmer kamen nach Zell an die Mosel um sich einen vertieften Einblick in den ökologischen Weinbau zu verschaffen. In diesem Jahr fand der Kurs zum ersten Mal auf der Marienburg statt. Vor der atemberaubenden Kulisse der Moselschleife des Zeller Hamms wirkten die gesetzten Impulse besonders intensiv.
Das breite Themenspektrum führte über von den grundlegenden Prinzipien des ökologischen Weinbaus: dem Boden, der Begründung, dem Pflanzenschutz und den pflanzenbaulichen Kulturmaßnahmen, über die kellerwirtschaftlichen Grundlagen bis hin zu speziellen Themen wie den Erfahrungen zum Anbau von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten oder der bio-dynamischen Wirtschaftsweise. Der Kurs stand unter der fachlichen Leitung von Dr. Uwe Hofmann, er vermittelte die Inhalte angenehm und anschaulich. Ergänzt wurden die Grundlagen durch Beiträge von Referenten aus Wissenschaft und Praxis. So berichtete gleich am 1. Tag Johann Maximilian Lang sehr praxisnah von seinen persönlichen Erfahrungen aus der Umstellung. Prof. Dr. Harald Schwaetzer hatte zuvor einen philosophischen Einblick in ein erweitertes Naturverständnis erlaubt. Während des Kurses berichtete außerdem Öko-Weinbauberaterin Beate Fader zum Pflanzenschutz, Matthias Porten ergänzte mit einem Beitrag zu pflanzenbaulichen Maßnahmen, Hans-Peter Scholtes und Martin Knab gaben Tipps zum Anbau von  pilzwiderstandsfähigen Rebsorten und zur Umstellung wurden ganz konkrete Sachverhalte von Matthias Stein vom Kontrollverein ökologischer Landbau beschrieben. Die Aktivitäten der Verbände wurden von Ralph Dejas als Geschäftsführer des ECOVIN Verbandes sowie Friedemann Wecker von Demeter dargelegt.
Die zu Füßen der Marienburg gelegene Steillage Pündericher Marienburg führte imposant vor Augen was es heißt ökologischen Weinbau an der Mosel zu betreiben und warf einige Fragen auf. Bereits am zweiten Tag erlaubte ECOVIN Winzer Clemens Busch einen Blick hinter die bis dato nur von oben ehrfürchtig beschaute Kulisse und machte deutlich, dass sein beeindruckender Idealismus der unaufhörlich laufende, unverzichtbare Motor für seine Arbeit in dieser ganz besonderen Lage ist und dass es ohne diesen für die ökologisch wirtschaftenden Steillagenwinzer der Mosel unmöglich wäre die Kulturlandschaft zu erhalten.

Clemens Busch zeigt den Teilnehmern seine Reben und geht auf die besonderen Herausforderungen der Lage ein

Der anhaltende Regen hielt die Kursteilnehmer nicht davon ab auch dem nächsten nahegelegenen ECOVIN Betrieb, dem Weingut Steffens-Keß, einen Besuch abzustatten. Harald Steffens berichtete über die Besonderheiten seines Betriebes und wurde nicht Müde die umfangreichen Fragen der Teilnehmer zu Beantworten. Bei der gemeinsame Weinprobe wurden die durchwanderten Lagen im Glas noch ein zweites Mal lebendig und es verdeutlichte sich, dass die Entscheidung für den ökologischen Weinbau als Voraussetzung für die besondere Qualität der Weine bei beiden Betrieben in der Endkonsequenz ganz einfach zu unglaublich spannenden Weinen führt! Aber auch bei der vom Auditorium selbst organisierten Weinprobe wurden die mitgebrachten Weine ausgiebig besprochen und die angenehme Atmosphäre erlaubte es neue Pläne zu schmieden. Zum Abschluss des Kurses stand die bio-dynamische Wirtschaftsweise im Mittelpunkt. Rudolf Trossen berichtete aus der Praxis von seinen Beweggründen für die Entscheidung für diese Form der Bewirtschaftung. Georg Meissner ergänzte mit Grundlagen und berichtete zu laufenden Versuchen zum Thema aus Geisenheim. Dr. Hartmut Spieß verdeutlichte die Bedeutung der Präparate.
Damit ging der Einführungskurs mit vielen neuen Eindrücken und Impulsen zu Ende. Jetzt heißt es nur noch das neu gewonnene Wissen ganz praktisch in die Tat umzusetzen!

ECOVIN in Klausur

Positionieren, Kommunizieren, Diskutieren. 20 engagierte Mitgliedswinzer kamen auf der Bannmühle in Odernheim am Glan zur regelmäßigen Klausurtagung zusammen. An zwei arbeitsreichen Tagen wurden Themenbereiche identifiziert und weiterentwickelt um die ECOVIN Philosophie auch weiterhin spannend spür- und erlebbar zu machen.

die Teilnehmer der Klausurtagung 2013

Festtagsstimmung mit edlen Bio-Sekten

Festliche Stimmung und das besondere Prickeln kommt sofort auf beim Öffnen einer Flasche Sekt. Dieser   klassische Aperitif gibt jedem Fest einen feierlichen Auftakt und sorgt für einen bewusst wahrgenommenen Augenblick der Freude. Für die kommenden Feiertage, zum Jahreswechsel, für Familientreffen, zur Verlobung oder einfach weil das Jahr so gut war lohnt es sich, eine Flasche kühl zu stellen. Wir präsentieren Ihnen eine Auswahl verschiedener Bio-Winzersekte. Alle drei sind in traditioneller Flaschengärung hergestellt und in regionalen Sektmanufakturen für die Bio-Weingüter handwerklich hergestellt. Nur wenn “traditionelle Flaschengärung” draufsteht, findet die Versektung oder zweite Gärung ausschließlich in der Flasche statt, in der der Sekt später auch verkauft wird. Die Grundweine stammen von den eigenen Bioweinbergen und sind gut gereift. Ein dichter Perlenkranz am Glasrand und feine langlebige Perlage sind ein Qualitätskennzeichen von gutem Schaumwein. Hier unsere Empfehlungen für Ihre festlichen Momente:

Der Prägnante – liebt Vorspeisen und fischige Happen

2010 Weißburgunder Crémant Pfalz, Weingut Hohlreiter, Göcklingen/Pfalz.
Eigene Versektung, 1. Platz ECOWINNER 2012, Preis: 10 €.

Zartgelbe Farbe, Schönes Mousseux, In der Nase entwickeln sich zuerst feine Brioche und Hefenoten,  gelbe Früchte, vor allem Aprikose und zartes Mandelaroma machen neugierig auf den ersten Schluck. Die präsente Säure ist gut ausbalanciert, zeigt sich mit frischen Zitrusaromen und schönem Nachhall.

Der Gesellige – geht auch ohne Essen – einfach weil das Leben so schön ist.

Abril Rosé Sekt extra trocken,
Methode Traditionell, Weingut Abril, Bischoffingen/Baden. Preis: 12,00 €.

Die helle lachsrote Farbe stimmt sofort ein auf den Duft nach reifen Erdbeeren.   Zarte feine Perlage. Im Gaumen ein delikater Geschmack, rote Früchte, Noten von rosa Grapefruit und Maulbeere mit einem feinherbem würzigen Nachhall.

 

 

Der Elegante –   Feiner Auftakt für einen festlichen Abend.

2010 Riesling Auslese, Sekt Brut, Edition Bee – Honigberg,
14-monatiges Feinhefelager.  Weingut Römerkelter, Maring-Noviand/Mosel. Preis: 19,80 €

Klares dezentes Strohgelb, fein gereiftes Bouquet mit floralen Noten, erinnert an Ananas und   Honig mit einem Hauch Karamell. Im Gaumen saftig und cremig, komplexe Textur mit schöner Mineralität und elegantem langen Finale.

 

Die Sekte sind direkt beim Winzer oder im ausgesuchten Fachhandel zu beziehen.

 

Internationaler PIWI-Weinpreis 2012: Goldregen für ECOVIN Winzer

Die Ergebnisse beim Internationalen PIWI Weinpreis in Bad Dürkheim können sich für ECOVIN Winzer sehen lassen: 6 x Großes Gold und 12 x Gold erzielten die Ökowinzer für ihre PIWI-Weine.

Rebsorten mit oft unbekannten Namen wie Cabernet Blanc, Cabernet Cortis, Helios, Johanniter, Muscaris und die bekanntere Regent überzeugten die Jury. Dass diese Weine neben den Vorzügen im Anbau auch noch hervorragend schmecken zeigt diese Verkostung. Eine Fülle von neuen spannenden Weintypen, die Lust auf Entdeckung machen.

Hier die sechs Siegerweine für Großes Gold:

 

Kategorie “Rotwein”
Großes Gold: Cabernet Cortis Auslese 2010. Hofgut Sonnenschein Bürgin, Baden
Großes Gold: Regent Rotwein tr. 2009. Weingut Dr. Scholl, Rheinhessen
Großes Gold: Regent trocken QbA 2011. Weingut Georg Forster, Nahe
Großes Gold: Regent trocken QbA 2002. Hofgut Sonnenschein Bürgin, Baden

Kategorie “Dessertwein”
Großes Gold: Johanniter Beerenauslese Gutsausschank, Weingut Karl Sonntag, Mosel 

Kategorie “Cuvée Rot nur PIWI Rebsorten”
Großes Gold: Crescendo
, Rotwein-Cuvée – Rondo, Cabertin, VB 91-26-29 – QbA 2011. Weingut Schönhals, Rheinhessen

Folgende Weine erziehlten Gold:

 

Kategorie “Rotwein”
Gold: Regent trocken QbA 2011.  Weingärtner Stromberg-Zabergäu eG, Württemberg
Gold:  17erCabertin Tafelwein -  2011. Weingut Klaus und Susanne Rummel,  Pfalz  Gold:  Regent QbA 2010. Weingut Daniel Feuerstein, Baden

Kategorie “Weißwein”
Gold: Cabernet Blanc – QbA – 2011. Weingut Ollinger-Gelz, Mosel
Gold: Johanniter – QbA – 2011. Weingut Zähringer, Baden-Markgräflerland

Kategorie “Roséwein
Gold:  Cabernet Cortis Rose – Landwein – 2011: Weingut Dilger,  Baden

Kategorie “Schaumwein”
Gold:  Seccolino – Solaris – Perlwein – 2011.
Gold: Regent Sekt – Jahrgangssekt – 2010.
Beide Schaumweine von Fam. Ruesch, Ökol. Land- u. Weinbau, Baden-Markgräflerland

Kategorie “Dessertwein”
Gold: Solaris Beerenauslese -2011. Staatsweingut Freiburg, Baden – Markgräflerland
Gold: Ettenheimer Kaiserberg Muscaris – Spätlese 2011. Badischer Winzerkeller eG Breisach Baden

Kategorie “Cuvée Weißwein nur aus PIWI Rebsorten”
Gold; Vino Resisto Blanco Edition trocken – Helios, Johanniter – QbA – 2011.   Ökoweingut Stutz, Württemberg
Gold: Achkarrer Castellberg Helios Kabinett trocken. Bioweingut Bertram Isele, Baden – Kaiserstuhl.

 

Veranstalter und Organisation:
PIWI International e.V. und WINE System AG